Zuerst die Stirnseitenbeziehung erkennen
Zwei Holzböden können ähnlich gefärbt sein und dennoch verschiedene Verlegemuster haben. Fischgrät verschränkt rechteckige Stäbe rechtwinklig: Die kurze Seite trifft auf die lange Seite eines anderen Stabs. Chevron verbindet schräg geschnittene Stirnseiten zu einem durchgehenden V. Nah betrachtete Fugen unterscheiden beide leichter als der gesamte Fotostil.
Dann den Musterrhythmus betrachten
Fischgrät bildet versetzte Zickzacklinien, Chevron durchgehende V-Linien. Länge und Breite der Stäbe verändern den Maßstab beider Muster. Bei Chevron ist zusätzlich der Gehrungswinkel zu berücksichtigen.
Ein Einzelmuster zeigt den Oberflächeneffekt. Erst mehrere zusammengesetzte Elemente zeigen die Veränderung von Maserung und Farbe im Muster. Vor der Auswahl einer Kombination können beide Ansichten verglichen werden.
Das Muster im Raumzusammenhang betrachten
Im Grundriss Eingang, Flur, Raumränder und Hauptblickrichtungen betrachten. Danach entscheiden, ob ein Rahmen die Bodenfläche fasst oder das Muster durchgehend verlegt wird.
Bei HUAGE Anforderungen können Grundriss, Stabproportion, Farbreferenz und Rahmendetails beigefügt werden. Chevron benötigt zusätzlich Winkelangaben. Muster und Aufbau werden getrennt bestätigt. Verlegemuster erklären keine Materialschichten unter der Oberfläche.

